Fastenzeit

12.02.2018

Last-Minute-Ideen fürs Verzichten

Am Aschermittwoch wird die alljährliche Fastenzeit eingeläutet. Ursprünglich und bis heute noch eine Aktion der christlichen Kirche, denn die Christen bereiten sich intensiv auf Ostern vor und brechen am Osterwochenende ihr Fasten. Inzwischen ist das siebenwöchige Fasten etwas, was viele Menschen neugierig macht.

Wir finden, fasten kann jeder! Was hält uns davon ab so richtig glücklich zu sein? Womit verschwenden wir unsere Zeit? Was würden wir gerne häufiger machen? Es gibt so vieles mit dem wir vielleicht nicht ganz im Einklang sind. Gerade für solche Sachen sind diese sieben Wochen richtig gut – sich von etwas befreien, Zeit für neues schaffen und die eigene Stärke erkennen.

Aber worauf fastet man denn jetzt am besten? Wir haben einige Ideen für euch gesammelt, damit das Fasten auch in letzter Minute noch losgehen kann.

Schokolade
Ach ja, die liebe Schokolade.. Viele können von ihr nicht genug bekommen. Warum nicht die letzten Schokoladenvorräte aus der Wohnung verbannen und es einfach weglassen. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr man nach sieben Wochen ein Stück Schokolade genießt (und wie schlecht einem von mehr wird). Wer keine Schokolade mag, kann sich natürlich auch eine andere Süßigkeit aussuchen oder verzichtet gleich komplett auf die süßen Versuchungen.

Alkohol
Kein Feierabend-Bier, kein leckeren Wein zum Essen und keinen Schnaps auf einer Party. Einfach mal Finger weg vom Alkohol.

Soziale Netzwerke
Jeder kennt es – manchmal laufen für blind durchs Leben, unseren Blick nur auf das Smartphone gerichtet. Schnell ein Foto bei Instagram posten, ein Video bei Facebook teilen und auf Jodel anonym eine peinliche Geschichte vom Wochenende erzählen. Warum sich nicht einmal davon befreien, wie viel Likes der eigene Beitrag bekommt? Stattdessen die beste Freundin oder den besten Freund einfach einmal anrufen. Also, alle sozialen Netzwerke und Zeitfresser vom Handy schmeißen. Der Vorteil – ihr seid telefonisch für Notfälle noch zu erreichen, aber nutzt euer Handy letztendlich trotzdem viel weniger.

Klimafasten
Warum nicht mal etwas für die Umwelt tun? Sieben Wochen ganz bewusst etwas für das Klima tun. Also statt des Autos einfach mal den Bus oder das Fahrrad zur Arbeit nehmen. Die Wäsche auf kälterer Temperatur waschen. Statt eine Lampe anzuschalten einfach mal Kerzen anzünden. Foodsharing ausprobieren. Versuchen weniger Müll zu produzieren. Es gibt so viele Ideen, wie jeder eine Kleinigkeit für die Umwelt machen kann. Und wer sich nach sieben Wochen daran gewöhnt hat, kann einfach weiter machen.

Es gibt also viele Ideen, wie man das Fasten in seinen Alltag integrieren kann. Vielleicht muss man es einfach mal ausprobieren und feststellen, dass man sich mit den neuen Ideen und Gedanken richtig gut fühlt. Im Internet findet ihr zig weitere Anregungen, wie man in der Fastenzeit bewusster leben kann.

Text: Lina Lassnig

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