Strandnah bleiben

14.05.2018

Campus auf den Kanaren

Zwischen San Cristóbal de La Laguna und Flensburg werden die Wege kürzer. Die Kooperation mit der Universität Teneriffa macht es möglich. Ab dem Wintersemester können Betriebswirt*innen ein Auslandsemester an der Universität La Laguna verbringen.

Die größte Universität der Kanaren ist ein interessanter Ort, um zu studieren, sagt Uwe Szyszka. Der Wirtschaftsprofessor meint nicht nur die Palmen, Strände und Tapa-Bars. „Auch fachlich passt die Kooperation sehr gut.“ Ob Logistik, Wirtschaftsinformatik oder Personalmanagement, die Inhalte der Studiengänge erlauben es, Leistungen der Studierenden gegenseitig anzuerkennen. Da es sich um ein Erasmus-Programm handelt, fallen keine Studiengebühren an. Die Kosten zum Leben seien überschaubar, der Ort attraktiv. „Studieren, wo andere Urlaub machen“, lacht Szyszka. Passt auch zu Flensburg. Und daher ist die Stadt an der deutsch-dänischen Grenze in Spanien ebenso beliebt.

Der kleine Campus spielt dabei eine wichtige Rolle. Mütter und Väter in Spanien entscheiden mit, wo ihr Kind im Ausland studieren soll, weiß Szyszka. Großstädte mit Massenhochschulen, in denen der Einzelne untergeht haben da weniger gute Chancen im Familienrat. Hinzu kommt die Nähe zu Pølse, Midsommar und Lachs. Die Skandinavische Kultur kennenzulernen, sei auch ein Argument für den Aufenthalt an der Förde. Anderthalb Kulturen in einem Semester.

Bei allen Gemeinsamkeiten sieht Uwe Szyszka auch Unterschiede im fachlichen. „Darin liegt der Reiz.“ Wie Firmen beispielsweise ihre Mitarbeiter*innen führen habe kulturelle Besonderheiten. Das ist nur ein Beispiel. „Wir können voneinander lernen“, sagt er. Und so werden auch die Professor*innen zum Austausch geschickt.

Die Wege sind kurz zwischen Teneriffa und Flensburg.

Text: Hochschule Flensburg

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