Terrible Crush

The Decade! Ja seit zehn Jahren ziehen wir nun umher, tummeln uns auf verschiedenen Bühnen in Deutschland und erarbeiten immer weiter neue Songs. Ganz nebenbei fiel uns irgendwann ein, dass wir das ganze ja auch mal auf ein Album verewigen konnten und so entstand “The Decade”.

Während dieser Jahre wurden wir immer wieder gefragt und wir denken viele Bands kennen diese Frage ganz genau: “Was für Musik macht ihr denn so?”

Ja, was für Musik machen wir eigentlich so. “Post-Grunge-Metal-Blues-Hardrock! Neee, das klingt komisch.” Jedoch stellten wir fest, dass sich mittlerweile einige Musikrichtungen bei uns eingenistet hatten.

Schließlich waren wir auch einige Jahre unterwegs und haben einige Stationen mitgenommen und so muss man sich unsere Musik (wenn man bisher leider nicht in den unglaublichen Hörgenuss gekommen ist), wie eine Reise durch ein Musikuniversum vorstellen: Songs wie etwa “Back to the Roots” oder “First strike” entstanden während unserer Reise auf einem Blues-Planeten. Dort verweilten wir schon eine kleine Weile und er hinterließ tiefe Spuren auf unserem Musik-Trip. Aber nicht immer waren diese Spuren trennscharf. “The Break” beispielsweise entstand während einer durchzechten Nacht auf dem Metal-Planeten und wurde schließlich durch einen Hangover auf dem Hardcore-Planeten ergänzt. Viele Songs entstanden durch einen bunten Mix und dieser Umstand sorgt bis heute dafür, dass wir auf die Frage, welche Musikrichtung wir nun bespielen würden, den Fragenden nur eine Sache empfehlen können: Nehmt euch die Zeit und begleitet uns auf unserer Reise. Herzlich laden wir euch stundenweise ein, zusammen mit uns eine Reise zu verschiedenen musikalischen Stationen zu unternehmen und dort eine Zeit lang zu verweilen. Wir können euch versprechen, dass euch ein kurzweiliger, hitziger, lauter und schneller Trip erwartet! Für all Jene, denen dies nicht genügt, empfehlen wir dringend unsere Aufnahme der letzten Dekade!

Violand

Bock auf Rock, Krach und Dosenbier?

Klar! Das Schicksal führte zusammen, was zusammen gehört. Seitdem geben die fünf bittersüßen Poser von VIOLAND aus Flensburg ihrem unstillbaren Drang des Verwüstens nach. Aus wild zusammengewürfeltem und vom Teufel gesegneten Talent ist eine prickelnde Mischung aus Hardrock und Heavy Metal entstanden, die vorallem eins ist: Tierisch laut. Sie nehmen sich dabei selbst nicht allzu ernst und entführen ihr Publikum zu einer atemberaubenden Fahrt durch alle Facetten des Lebens. Ob brachial, melodisch, mitreißend oder emotional. #

https://www.facebook.com/violandmusic/


Jeder, dem etwas daran liegt einfach mal die Sau rauszulassen um die Sorgen des Alltags zu vergessen, ist hier genau an der richtigen Adresse!

DieTone

DieTone, sprich „Daitoun“, nicht „Die Tonne“, „die Töne“ oder „die Tone“; wir wissen nicht, wie viele unterschiedliche Namen uns Veranstalter bei diversen Konzerten in Schleswig-Holstein schon gegeben haben. Aber wir wissen, dass es dem Publikum immer gefallen hat, was wir so machen. Und uns macht es einen Heidenspaß!

Wir machen handgemachte Rockmusik – Alternative Metal nennen wir das – manchmal härter, manchmal auch leiser, immer melodiös. Wir sind auf der Suche nach Melodien, die ins Ohr gehen und dort bleiben, und nach Riffs, die die Köpfe zum Nicken bringen oder auch mal zum Tanzen einladen. Die Texte drehen sich um persönliche Erfahrungen oder sozialkritische Themen. Unsere Show würden wir selbst als energiegeladen bezeichnen; witzig ist ja immer nur, dass man auf der Bühne denkt, dass man richtig abgeht und auf Videos dann doch eher zurückhaltend wirkt.

Aber egal – wir denken, dass unsere Show immer besser wird!

Seit 2014 existiert ein Gebilde, dass sich seitdem DieTone nennt, aber erst seit 2015 live zu sehen ist. Die aktuelle Besetzung mit Hannes am Mikro und der Rhythmusgitarre, Dennis an der Leadgitarre, Nick am Bass und René an den Drums existiert seit Anfang 2016. Wir sammeln fleißig Live-Erfahrung in Clubs in Schleswig-Holstein und Hamburg oder auf Festivals, wie dem großartigen Breeding-Festival in Flensburg. Wir haben viel Freude daran, uns mit anderen Bands zu vernetzen und gemeinsam Gigs auf die Beine zu stellen.

Eine erste EP mit dem Namen „Words of Solace“ wurde 2016 mangels Kohle unter widrigen Bedingungen im Proberaum aufgenommen. Alles selbst geklöppelt – DIY.

Für 2018 haben wir uns einiges vorgenommen. Im Januar erschien bereits unser erstes offizielles Video zum Song „Resistance“ (s. Youtube), weitere Studioaufnahmen und Auftritte sind in Planung.

Gerne würden wir euch auf einem unserer Live-Auftritte zu Gesicht bekommen, euch von unserer Mucke überzeugen, gemeinsam abrocken und schnacken. Kommt dazu gerne mal rum!

Auch auf:
www.facebook.com/dietone
www.youtube.com/watch?v=O1gKDaG_m1g

HORA

Fotos: Florian Nielsen

In Michael Endes Geschichte "Momo" bekommt das kleine Mädchen Momo von Meister Hora, dem Herrn über die Zeit, eine Stundenblume geschenkt, damit sie eine Stunde Zeit im Kampf gegen die Grauen Herren dazugewinnt. Mit ihrer atmosphärischen Musik möchte die neue Flensburger Band HORA den Zuhörer die Zeit für eine Weile vergessen lassen.

Im März 2017 hat sich HORA aus unterschiedlichen Projekten von Metal bis Indie zusammengefunden. Das Ziel der fünfköpfigen Band ist es, sich musikalisch zu öffnen und in einen Stil einzutauchen, der sie durch verschwimmende Melodien und gängige Rhythmen in ei-nem Soundtunnel treiben lässt und den Zuhörer mitnimmt.

Dieser Stilwechsel hin zu einer Mischung aus atmosphärischer Musik mit Elementen aus Dreampop, Shoegaze und Emo nimmt viel Zeit in Anspruch. Diese will sich die Band nehmen, um ihren Vorstellungen bei der Ausarbeitung ihres kommenden Debütalbums gerecht zu werden. Minutenlange Effektwolken von Bassist und Gitarristen, die durch den "Pedal-Wahnsinn" entstehen, antreibende Drums und der verhallte Gesang erschaffen die Basis für die Thematik der Texte. Die Stimmung scheint manchmal an verträumte Regentage zu erinnern, die genauso gut im nächsten Moment durch einen Sturm aus den Fugen gerissen werden könnten.

Jeder Song ihres kommenden Albums soll Teil eines Ganzen sein und eine stützende Rolle im Gesamtkontext spielen, vergleichbar mit einem Uhrwerk üben alle Einzelheiten Einfluss auf das Ganze aus. Neben der Ausarbeitung neuer Songs freut sich HORA über jeden Gig und möchte ihre Musik auch im nächsten Jahr auf möglichst vielen Bühnen präsentieren.

Ein Kommentar von Denis Schymick

Paul (Schlagzeug), Melvin (Bass), Lukas (Gesang), Alex (Gitarre), Stefan (Gitarre) - das ist HORA. www.fb.com/horaband

Marten Threepwood & Das Leben

Moin!
Wie wär’s zunächst mit einer Kurzvorstellung?
Wir sind Marten Threepwood & Das Leben.
Selbstgeschriebene Flensburger Musik mit Herz.
Deutsche Texte. Akustikgitarren.
Ruhig. Schnell. Anders.
Frieden.
Gut, jetzt kennst du uns schon ein wenig.

Seit dem Start dieses Musikprojekts vor etwa dreieinhalb Jahren hat sich viel getan. Marten Threepwood ist jetzt nicht mehr allein, sondern hat sich Das Leben geschnappt, um die Welt zu erobern. Oder zumindest erstmal Flensburg. Seitdem findet eine magische Bereicherung für beide Seiten statt. Marten bereichert das Leben und das Leben bereichert Marten. Oder andersrum.
Vielleicht hast du das Traumpaar auch schon einmal in Flensburg gesehen – im Volxbad, bei einem Konzert auf dem Südermarkt, bei einer Uni-Veranstaltung in der Flens-Arena, im Deutschen Haus oder bei einem Wohnzimmerkonzert. Sie sind viel unterwegs und immer auf der Suche.
Bei aller Liebe zu großen Bühnen lieben Marten Threepwood & Das Leben auch die kleineren Konzerte. „Die Wohnzimmeratmosphäre ist schon etwas Schönes“, hört man sie murmeln.
Falls du die Band noch nicht gesehen hast, lass dir sagen: Sie haben Spaß auf der Bühne. Das hört und sieht man. Mal verändern sie spontan ihre Songs, mal werden irgendwelche unpassenden Ansagen auf die nichtsahnenden Zuschauer losgelassen. Und sie sind immer mit großer Leidenschaft dabei.
So, jetzt kennst du die Band schon wirklich gut. Wird Zeit, dass du sie persönlich erlebst.
Schau mal auf Facebook oder bei YouTube vorbei (siehe unten).
Zum Schluss scheint es immer eine gute Sache zu sein, noch ein Zitat zu bringen. Und da die Band so viele Liedzeilen zur Auswahl hat, bedienen wir mal den Zufallsgenerator und schauen, was dabei rumkommt …
*BRRRRRT* *KLIIIIIIING* *WURTSCH* *BMMMMMMMMM* *ZIZAZIZAZIZA* *PIIIIIING*
„Ich bin auf dem Weg und ich halt mein Wort, denn es ist nie zu spät – für eine kleine Idee oder für einen großen Traum.“ (Song: Auf dem Weg)


Facebook: https://www.facebook.com/martenthreepwood
YouTube: Marten Threepwood & Das Leben

Zunder

Wir spielen Punk! Punkt!!!

Wir beherrschen unsere Instrumente nicht, doch das ist uns egal. Virtuosität ist schon lange kein Qualitätsmerkmal mehr. Leidenschaft und Authentizität hingegen schon. Laut, schnell, dreckig und
das mit Inbrunst. Gestartet haben wir die Band vor etwa vier Jahren als es mit unserer Vorgänger-Band PESTFEST langsam zu Ende ging und wir ein neues Ventil für Wut und Frust schaffen mussten.

Unser zweiter Song und unsere Platte tragen den Titel „Tote Mauern“. Was will uns das sagen? Flensburg ist eine einzige nicht enden wollende Provinzposse. Es will sich damit rühmen, bunt und kreativ zu sein. Pah! Der letzte ernsthafte Versuch hier etwas Buntes und Kreatives auf die Beine zu stellen, wurde von der Stadtregierung mit Polizeiknüppeln und Räumpanzern beantwortet, um mit Bulldozern eine tote Brache herzustellen. Auch die aktuelle Stadtregierung versäumt es, ihren Versprechen gerecht zu werden und diesbezüglich Ausgleich zu schaffen. Also was bleibt uns anderes übrig als in unserer Brutstätte, dem Wohnprojekt Hafermarkt, rumzuhängen und brachiale Musik zu machen. Ziel ist eigentlich einzig und allein möglichst oft die Stadt zu verlassen, um in irgendwelchen anderen verschnarchten Nestern in ominösen Läden mit Anarchisten, Punks und sonstigem zwielichtigem Gesindel rumzuhängen und Krach zu machen. Wenn wir hier Bock auf Lautes, Buntes und Verrücktes haben, müssen wir es selber anpacken.

Kenner des Genres werden unserem Sound anhören, dass wir unsere Wurzeln im deutschen Punkrock der 80er und 90er haben mit starken Einflüssen aus Crust und Hardcore. Mit diesem Sound können
wir unser Lebensgefühl am besten widerspiegeln. Angepisst und chaotisch, aber willensstark und konstruktiv. Misanthropisch und mit einer düsteren Vision der Zukunft, aber kämpferisch und lebenslustig.

Wir sind halt der Meinung, dass man angesichts eines stetig wachsenden Friedhofs an den europäischen Außengrenzen, Wahlsiegen von Rechtspopulisten wohin man auch sieht, brennenden Asylbewerberheimen in der ganzen Republik und einem ins maßlose ausufernden und alles verschlingenden Kapitalismus laut aufschreien muss und nicht leise mit der Akustikklampfe und Plastiklächeln auf bessere Zeiten warten kann.

Wer jetzt Lust bekommen hat, unserem wahnwitzigen Bühnenspektakel live und in Farbe beizuwohnen achtet am besten auf Flyer und Plakate an Eisenbahnbrücken und in verruchten Flensburger Kneipen.
Unser Motto bleibt: Kommste längs! Trinkste Bier! Gehste ab! Nicht ohne Grund sang mal eine andere Flensburger Punkband: „ZUNDER! – Viel besser als deine Band!“

www.facebook.com/zzzzunder
zunder-pank.bandcamp.com

Methods of Massacre

Vor neun Jahren wurde unsere Band gegründet. Heute sind wir eine der wenigen Flensburger Bands, die noch aktiv im Metal-Bereich unterwegs sind. Bisher haben wir 55 Live-Auftritte absolviert, was bei einem neunjährigen Bestehen vielleicht gering aussehen mag, jedoch startet jede Band als kleiner „Local Act“ und kommt erst im späteren Verlauf des Bandlebens durch Connections an eine größere Bandbreite an Auftrittsmöglichkeiten.

Aufgrund der speziellen Lage Flensburgs im äußersten Norden Deutschlands haben uns unsere Touren bisher bis maximal in den Harz, nach Bremen, Greifswald, Berlin und Leipzig geführt – aber auch Konzerte in Kopenhagen und Prag stehen auf unserer Liste. Für 2017 sind ein weiterer Auftritt in Tschechien und zwei Konzerte in Belgien geplant. Als semi-professionelle Band erfährt man schnell, wie das Tourleben funktioniert, auch wenn uns diese für höchstens eine handvoll Tage einspannen, mit unseren Jobs vereinbar und über das Jahr spärlich gesät sind. So mag es sein, dass zusammen mit dem Tresenpersonal nur fünf Zuschauer an einem Donnerstagabend in Goslar vor dir als Opener stehen oder man zufällig als Headliner eine Halle von 200 Leuten beschallt. Besonders freuen uns die Menschen, welche sich als begeisterte Musikhörer entpuppen, die nach einem Konzert im Gespräch erzählen, dass man bspw. als Bassist einen „verdammt guten Job“ gemacht hätte oder einen „ziemlich krass individuellen Stil“ habe. Ein Gast kaufte sich vor einigen Jahren eine unserer Kassetten und hört diese in seinem Traktor auf dem Acker an der Nordseeküste. In 2011 veröffentlichten wir unser erstes selbstproduziertes Album „Perverted To Perfection“ und konnten eine weitere Platte namens „Retaliation“ in 2014 herausbringen. Beide Alben erhielten überwiegend positive Rezensionen, wobei das Erste sogar als Demo des Monats in der Metal Hammer Ausgabe Januar 2012 gekürt wurde.

Unsere Band wurde in 2008 unter der Prämisse gegründet, eine Death Metal-Band zu sein. Noch immer versuchen viele Bands ihren Stil als eine Mischung aller möglichen Formen der Metalgenres zu präsentieren, um nicht in eine Schublade gesteckt zu werden. Doch oft bewährt es sich, sich darüber im Klaren zu sein, was man macht und was machen möchte. Unser Erstling sowie die erste Hälfte unseres zweiten Albums enthalten noch viele Metalcore-Strukturen - die zweite Hälfte ist Djent-lastiger, wobei wir im derzeitigen Songwriting-Prozess wiederum ein starkes Augenmerk auf Black Metal legen. Wir befinden uns im stetigen Wandel, sind aber in erster Linie dem Death Metal treu. Interessierte finden unsere Musik auch auf Spotify. Wer uns live sehen möchte, sollte uns auf unserer nächsten Tour über Himmelfahrt in Hamburg besuchen.


www.methodsofmassacre.com
www.facebook.com/methodsofmassacre

Stexx

Bild: Firebird Productions

Stexx? Noch nie gehört. Was soll das denn sein? Na ja. Auftrag ist Auftrag. Kann ja nicht so schwer sein. Also ab an den Rechner, denn mein guter Freund Google hat mich noch nie enttäuscht. Das Suchfeld erscheint in meinem Browserfenster und ich tippe den Namen Stexx in das Feld. Doppel x am Ende, klingt irgendwie als ob es etwas unanständiges sein könnte. Das erste was mir die Suchmaschine anzeigt ist eine österreichische Homepage, welche Chili-Setzlinge und Hanf-Zierpflanzen vertreibt. Das kann es nicht sein. Ich scrolle weiter. Nach den gefühlten ersten 20 Seiten, welche mir die Suchmaschine vorschlägt, stoße ich auf ein YouTube Video. „Sie tanzt“ ist der Titel. Mal drauf klicken. Okay… netter Piano Sound. Komische Frisur… und diese Fusseln im Gesicht. Na ja, muss ja jeder selbst wissen. Ein Rapper also. Ich habe schon sowas befürchtet… und das die immer solche Cappys tragen müssen… oh man. Modegeschmack ist an denen wohl vorbei gegangen. Gut, er labert da irgendwas von Liebe und so… bla bla bla. Ich schaue mich etwas auf seinem YouTube Channel um. Alles uralte Songs. Lediglich zwei Musikvideos aus diesem Jahr. Wirklich aktiv scheint er ja nicht zu sein. Ein Musikvideo, welches Flensburg zeigt. Okay, scheint dort wohl ansässig zu sein. Ist ja auch wirklich ein netter Fleck Erde. Aha. Eine Facebook Seite hat er also auch. Na, dann schauen wir uns doch mal um. Selbstbeschreibung: Stexx - macht Rapzeugs und so. Wow… das gibt mir natürlich genau die Informationen, die ich gerade benötige. Okay. Er scheint schon mal hier etwas aktiver zu sein. Einige Songs, die man sich auf Soundcloud (eine Streamingplattform für Musik) anhören kann. Irgendwas von Endzeit, irgendwas von Missständen und anderes Zeug. Viele Klicks hat er nicht gerade. Scheint nicht unbedingt ein Durchstarter zu sein. Und die Stimme klingt so kratzig. Als ob er sich beim Rappen die Seele aus dem Hals schreit. Okay, thematisch muss ich sagen sind schon einige tiefgreifendere Sachen dabei. Ich habe zuerst befürchtet, dass es nur um heiße Frauen und Drogen gehen würde. Fehlanzeige. Ich scrolle nochmal weiter die Facebook Seite lang. Ein paar nette Fotos von Videodrehs, ein paar Ankündigungen zu Konzerten. Ein Foto des „Aufnahmestudios“, welches sich offensichtlich in einem WG-Zimmer befindet. Sehr professionell. Schwer diesen Typen zu beschreiben. Deshalb kann ich euch nur empfehlen, euch selbst ein Bild zu machen.

Peace, euer Stexx ;)

Ihr findet mich unter:
facebook.com/stexxrap   
soundcloud.com/stexx-965071469
www.youtube.com/user/FuriousExx

Salamanda

Foto: Benjamin Axtmann

„Wieso heißt ihr Salamanda?“
„Was macht ihr für Musik?“
„Woher holt ihr eure Inspiration?“


Auf die wohl am häufigsten gestellten Fragen haben die fünf Jungs von Salamanda, um das Songwriter-Duo Leon Mancilla & Leon Kraack, selten eine konkrete Antwort parat. Ihnen macht es offensichtlich mehr Spaß ihre Musik zu spielen, als über sie zu reden. Dabei ist das Ganze ja gar nicht so kompliziert, wie diese Kunstköppe es einem manchmal machen wollen. Der Name sei eine Anlehnung an den Song „Salamanda Palaganda“ von Marc Bolan (T. Rex) und nicht weiter bedeutungsvoll als ein gemeinsamer Nenner der Geschmäcker, so wie ein schönes Wort.

Reden wir über Salamandas Schaffen, so sehe ich da vor allem irgendwie neue Musik. Kontrolliertes Chaos. Mal Rock, mal Pop, meistens verspielt. Inspiriert vor allem vom Leben, mal stumpfer, mal tiefer. Ihre bisherigen Werke, bestehend aus dem Debütalbum von 2015 „Follow the Tribe“, und der aktuellen Veröffentlichung der EP „Daddy Punk/Baby Love“, ist facettenreich. Es erstreckt sich über viele Genres und die erzeugten Klänge erinnern an verschiedene Musikperioden, somit verständlich, dass die Band sich bei der Konkretisierung einer Antwort schwer tut. Man könnte sagen, die Band probiert sich aus und sucht nach ihrem Stil.

Salamanda selbst sagen jedoch, sie sehen einfach nicht den Sinn im Stillstand und wollen ihrem Projekt möglichst keine Grenzen setzen. Heißt für mich, es wird weiterhin neue Musik zu hören geben und so viel ist sicher: Salamanda sind Meister der Tarnung und am aller geringsten daran interessiert, sich in den eigenen Schwanz zu beißen.

Ein Kommentar von Sebastian Amber zur Flensburger Band Salamanda.

Andreas Liebert

Wenn ich mich vorstellen darf, mein Name ist Andreas Liebert. Aufgewachsen zwischen Naherholungsgebiet und Autobahnausfahrten im Norden Bayerns. In meiner Musik werden Saiten zur Melodie gedrückt, Tasten für Elektronik geklickt. Auf meine ersten Küsse, den ersten stammelnden „Das wird nichts mehr“-Sätzen, dem „Buchstaben über der Stadt“-Album von Tomte, und den vollgetippten Worddokumenten folgten die ersten Musikstücke. Mit Stützrädern, allein daheim, nur hörbar im Wohnungsflur und durch die geschlossene Zimmertür.

Nach zahlreichen Wohnungswechseln, angekommen in Lübeck mit 2014 am Ende des Datums. Eine junge „Das wird nicht mehr gut“-Formulierung, die Empfindungen dieser Wochen, auf Papierrückseiten notiert. „Wiederhole deinen Namen, im Taxi gegenüber, will ihn morgen wissen, egal wie viel Bier“, heißt es in dem Song „Tümmler“. Der erste, der seinen Weg in mehr als zwei Ohren fand. Eine Schilderung vom ersten Hallo bis zur Einsicht, dass es nicht mehr gut wird. Vorkommnisse, die erst verstanden & beschrieben werden, als sie vorbei waren. Eben das ist der dünne rote Faden, der sich durch die Musikminuten zieht.

Die Phasen vergingen, die Empfindungen versteckt hinter Ablenkungsmanövern. Die Schönheit an gefühlsbetonten Texten mit Musik ist die Zeitlosigkeit, die diese umgibt. Niemand wartet darauf, aber jeder stellt sich ihnen in den Weg, wenn es soweit ist. Vielleicht auch deswegen liegt zwischen dem elektronisch verziertem „Tümmler“
und der Debüt-EP „Durchgelebt“ mehr als ein Jahr. Linus Volkmann, Musikjournalist urteilte: „Die Musik wirkt ein bisschen aus der Zeit gefallen, aber gerade deshalb sehr angenehm“ und zieht einen Vergleich mit Blumfelds Jochen Distelmeyer. Das Intro Magazin ergänzt: „Clickclickdecker nicht unähnlich, mischt Andreas Liebert geschickt Akustikgitarre mit sparsamer Elektronik und schafft so einen Sound, der gleichermaßen kontemplativ wie treibend wirkt. Das ist richtig prima und viel origineller als der etwas fantasielose Standard-Rock von beispielsweise Olli Schulz oder Thees Uhlmann.“

Es wird sich hier nicht an den klassischen Satzbau gehalten und verquer, doch nachvollziehbar Geschichten erzählt, sodass du und ich anstandslos weiter summen werden und die Hoffnung auf den Abend bestehen bleibt, an dem man nicht mehr alleine nach Hause torkelt. Vielleicht. Im vergangenen Jahr in Flensburg angekommen, mit Fördeblick in Küche & Bad. Es wird zum schnellen Wind flaniert, Dinge konstantiert und die Inhalte der nächsten Songs gelebt. Die Liebe zur Feinheit und der Umgang mit den Schwächen, eine grundehrliche Reise durch ein vorgelesenes Logbuch der Lebensphasen. Seid eingeladen mich bei einer abendlichen Erzählung dieser Reise zu begleiten.

Andreas Liebert

www.andreasliebert.de
www.facebook.com/andreasliebertmusik


13.10.2018
21.10.2018
27.10.2018
28.10.2018
31.10.2018

Besuche uns auf Facebook!